Symbol der Hoffnung
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Große antike „Pebble“-Brosche in Silber, Großbritannien um 1890
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Description
Der Traum vom Meer beflügelt seit jeher die Menschen. Die Freiheit, bis zum Horizont und darüber hinaus segeln zu können, die geheimnisvolle Tiefe der Wellen und die Schönheit exotischer Strände: Gefahr und Verführung verbinden sich untrennbar mit der Vorstellung, die Weiten des Wassers zu befahren.
Im Symbolschatz unserer westlichen Zivilisation haben daher viele Elemente der Seefahrt ihren Platz gefunden. Der Anker ist dabei ein besonders prominentes Beispiel. In der christlichen Religion gilt er als Symbol der Hoffnung, denn so wie der Anker das Schiff sicher an seinem Platz hält, so bindet die Hoffnung und das Versprechen der Auferstehung den Menschen an Gott (vgl. Markus 15,38).
Der hier vorliegende Anker aus Schottland kann zumindest in Stilfragen Halt geben. Die Brosche ist aus poliertem Achat und Jaspis zusammengesetzt, die in Silber gefasst sind. Dieser Schmucktypus wird heute als „Pebble Jewellery“ („pebble“, engl. für Kieselstein) bezeichnet.
Ginny Redington Dawes und Corinne Davidov: Victorian Jewelry. Unexplored Treasures, New York / London / Paris 1991, S. 57–95, haben zahlreiche wunderbare Beispiele für diese Stücke zusammengetragen. Gemeinsam ist ihnen, dass sie farbenfrohe Schmucksteine aus den schottischen Bergen zu traditionellen Motiven wie Fibeln, Schnallen oder keltischen Kreuzen zusammenfügen, wobei stets ein malerischer Eindruck gesucht wurde. Auf Seite 72 finden sich zudem zahlreiche Anker, die unserem Exemplar ähneln.
Der große Anker kam aus London zu uns und kann sowohl von Damen wie auch Herren getragen werden.In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde Schmuck im schottischen Stil in Großbritannien äußerst beliebt – sogenannte „Scotch Pebbles“. Die Schriften von Sir Walter Scott, in denen das ursprüngliche, naturverbundene Leben in Schottland idealisiert wurde, führten zu einer regelrechten Manie für alles, was aus diesem nördlichsten Teil der britischen Inseln stammte.
Auch die königliche Familie verbrachte ausgedehnte Urlaube in den Highlands. Königin Victoria hatte 1848 das Schloss Balmoral im schottischen Hochland erworben. Hier ließ man sich mit Vorliebe in typischer schottischer Tracht porträtieren – zu der auch verschiedenste Schmuckstücke mit Halbedelsteinen gehörten. Diese Mode wurde von breiten Bevölkerungsschichten übernommen und bestätigte das alte Sprichwort: „As goes the Queen, so does the commoner.“
Der Schmuck, der in dieser Zeit bis zum Ende des 19. Jahrhunderts entstand, fasst mit Vorliebe Achate, Jaspis und Onyxe in Silber: Die Steine aus den schottischen Highlands zeigen charakteristische, natürliche Streifenmuster, und jeder von ihnen bietet ein einzigartiges Bild.
| Material: | Einlagen aus poliertem Achat und Jaspis Silber |
| Stempelungen: | Keine Punzen oder Stempel |
| Größe: | 5,0 x 7,2 cm |
| Gewicht: | 17,6 g |
| Zustand: | Sehr gut, altersgemäße Tragespuren, leichte Patina |
| Zertifikat: | Lieferung mit Zertifikat |
| Produktsicherheit: | Verantwortliches Unternehmen im Sinne der Verordnung (EU) 2023/988 über die allgemeine Produktsicherheit ist: Sie erreichen uns unter Telefon +852 6012 7754 sowie per E-Mail unter [email protected]. |
| Objekt-Nr.: | 25-1142 |

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